Mittwoch, 24. Mai 2017

[Rezension] Stephen King - Shining

Autor: Stephen King

Originaltitel: The Shining

Seitenanzahl: 624 Seiten

Preis: 10,99€

Gerne: Thriller

Reihe: Einzelband

Verlag: Bastei Lübbe

Einband: Taschenbuch


Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Hausmeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfallt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.

Mit Shining gelang Stephen King ein moderner Klassiker des Grauens, ein Buch, das die Ängste unserer Zeit erfasst und jeden Leser in seinen emotionalen Grundfesten erschüttert.

Es ist Ok. Ich hätte mehr erwartet, es ist so langweilig, weil wahrscheinlich der Junge auf dem Cover Danny sein sollte, der gerade auf das Hotel zugeht. Meines betrachtens ist das nicht so passend, weil im Buch mehrere Charaktere genauso die Hauptrolle spielen. Dennoch gefällt mir die große Schrift.

Stephen King ist ein super Autor, mit einem richtig tollen Schreibstil. Mich hat das Buch neugierig gemacht, ich wollte ihn unbedingt lesen, da ich schon etliche male den Film gesehen habe und ihn einfach grandios fand. 

Allerdings muss ich sagen, ich war enttäuscht, der Anfang war langatmig und hinausgezögert. Es passiert nicht viel und es wird auch nichts über den Overlook erzählt. Manchmal musste ich das Buch aus der Hand legen, weil es echt langweilig war und man sich gezwungener weiße doch weiterlesen musste. Man könnte sogar meinen das man manche Geschichten schon selbst erlebt hat. Selbst wenn es am Anfang echt langweilig war und du das Gefühl hattest, dass das Buch nie ein Ende nimmt, gibt es Situationen die im wirklichem Leben schon statt gefunden haben und man selbstverständlich daran denkt und natürlich wissen möchte, wie es ausgeht.

Das Hotel hat an sich eine gruselige Seite. Als Wendy, Jack und Danny da einzogen, hatte man nicht das Gefühl das was an dem Hotel nicht stimmt. Und es hat sich auch lange gezogen bis Danny auffiel, dass das Hotel ganz besonders sei. Erst nach einigen hundert Seiten kam Spannung in die Geschichte und sie hielt bis zum Schluss. 

Erstmal kommen die Heckentiere dran, werden schön abgearbeitet, dann ist alles wieder gut, danach kommt Zimmer 217, und so weiter… Ich war sehr enttäuscht, dass nicht mehr Spekuliert wurde. Dauernd ging es um Jack, Jack, kaum über Wendy oder Danny mit seiner Gabe. Jack's Verrücktheit, seine Wutausbrüche und danach ist wieder alles normal. Nie blieb was für mehrere Seiten, alles wurde schön geredet.
Die richtige Action, in dem das aufhört und endlich das richtige Buch beginnt, sind vielleicht die letzten hundert Seiten, und auch das, das Finale, ist so unglaublich langgezogen und hinausgezögert worden.

Das Buch war leicht zu lesen trotz der kleinen Schrift und der vielen langgezogenen Seiten. Die Stimmen in Danny's Kopf wurden Kursiv dargestellt, was ich sehr gut fand, so habe ich vieles auf Anhieb verstanden.

Ich empfehle jeden den Film 'Shining'. Das Buch ist dazu natürlich anders aber im Film versteht man vieles mehr und es passiert auch viel mehr. Vielleckt sollte man sich eventuell doch erster den Film anschauen und dann das Buch lesen. So kann man der verwirrenden Textstellen entkommen und nicht gleich sofort das Buch weglegen und durch den Film sich das alles anders im Kopf vorstellen.


Nach einem holprigen Start muss ich ehrlich gestehen, dass ich das Buch doch gut fand, jetzt nicht so übermäßig gut aber ausreichend. Die Spannung kam erst in der Mitte und hielt bis zum schluss wobei ich sagen muss, der schluss wurde auch ziemlich hinausgezögert. Für mich ist es kein Horror, trotzdem werde ich noch weitere King's Bücher lesen. 😀









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